Helfen Sie Christen bei der Rückkehr in ihre Heimat!

Der IS beging Völkermord im Irak.*

*Bestätigt vom Europäischen Parlament und dem US Außenministerium.
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Der Apostel Thomas evangelisierte den Irak – damals Mesopotamien – im ersten Jahrhundert.

Irakische Christen sprechen Aramäisch, die Sprache Jesu.

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Mit € 25 helfen Sie eine Flüchtlingsfamilie 2 Wochen mit Lebensmitteln zu versorgen. 13.071 Häuser wurden durch den extremistischen Terror beschädigt oder komplett zerstört. 10.712 sollen wieder aufgebaut werden. Der Wiederaufbau eines Hauses kostet im Durchschnitt € 5800. Jeder Baustein hilft!

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Bis 2003 lebten 1,5 Millionen Christen im Irak. Heute sind es nur noch rund 300.000.

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Irak: “Wir haben es mit einem Völkermord zu tun.”

 

Pater Andrzej Halemba leitet das Nahost-Referat des katholischen Hilfswerks KIRCHE IN NOT. Im Jahr 2014, kurz nach der Invasion des IS in Mosul und der Ninive-Ebene, besuchte er die vertriebenen Christen des Irak: “Das ist das Tragischste, was ich je erlebt habe.”

 

von Oliver Maksan

 

KIRCHE IN NOT: Pater Halemba, Sie waren kürzlich im Irak. Haben die Christen dort noch Hoffnung?

 

Es ist eine sehr schwierige Situation. Wir haben es ohne Zweifel mit einem Völkermord zu tun. Völkermord ist nicht nur dann gegeben, wenn Menschen getötet werden, sondern auch dann, wenn die Seele eines Volkes getötet wird. Und das geschieht derzeit im Irak. Das ist das Tragischste, was ich je erlebt habe. Ich habe in ihrer Seele tief verletzte Menschen gesehen. Ich habe in den Krisen dieser Welt schon oft Menschen gesehen, die alles verloren haben. Aber im Irak gibt es Christen, die schon drei oder vier Mal alles zurücklassen und fliehen mussten. Sie sehen kein Licht am Ende des Tunnels. Insgesamt sind alle sehr traumatisiert. Normalerweise sind die Frauen in solchen Situationen diejenigen, die anpacken. Aber in Kurdistan habe ich Frauen gesehen, die ins Nirgendwo geblickt haben und ganz in sich verschlossen waren. Sie hatten trockene Tränen in ihren Augen. Das ist mir so noch nirgends begegnet. Die Männer wiederum neigen dazu, aggressiv zu sein. Das hat damit zu tun, dass sie ihre bisherige Aufgabe als Ernährer und Beschützer der Familie nicht mehr ausfüllen können. Jetzt müssen sie um alles betteln und haben keine Perspektive.

 

KIN: Haben Sie den Eindruck, dass die Christen den Irak verlassen wollen?

 

Wenn man alle Hoffnung verloren hat, dann will man sein Heimatland verlassen. Die meisten wollen nicht in ihre Heimatorte zurückkehren. Das ist ein schlechtes Zeichen für die Zukunft der irakischen Christenheit. Die Christen fühlen sich im Irak verraten und verlassen und wollen gehen. Die kurdischen Kämpfer, die die christlichen Orte gegen den IS verteidigen sollten, haben den Christen versichert, dass sie in Sicherheit sind. Und plötzlich überrannte der IS die Städte und Dörfer der Christen. Oft konnten sie nicht einmal Kleidung zum Wechseln mitnehmen. Das ist ein bitteres Gefühl, sich auf niemanden verlassen zu können. Das erinnert viele Christen an die Massaker in osmanischer Zeit vor 100 Jahren. Damals wurden hunderttausende Christen abgeschlachtet.

 

KIN: Derzeit sind nach Kirchenangaben über 120.000 Christen auf der Flucht. Haben Sie den Eindruck, dass ihnen die Hilfe gewährt wird, die sie benötigen?

 

Den Christen wurde weder von der irakischen Zentralregierung noch von der kurdischen Regionalregierung geholfen. Sie fühlen sich deshalb als Bürger zweiter Klasse. Nicht zuletzt deshalb sind sie so verärgert. Die Christen sind im wesentlichen auf sich selbst gestellt. Es gibt natürlich Hilfe von außerhalb. Aber die Christen mussten sich darum bemühen, sie zu bekommen. Wir haben echte Helden der Nächstenliebe im Irak. Bischöfe, Priester und Ordensleute, aber auch Laien haben sich vorbildlich für ihre Mitmenschen eingesetzt und tun das noch immer.

 

KIN: Was ist derzeit die größte humanitäre Herausforderung?

 

Natürlich der kommende Winter. Es kann in Kurdistan sehr kalt werden und schneien. Aber schon jetzt beginnt es zu regnen. Mit Hilfe von “Kirche in Not” sind wir dabei, die Menschen aus den Zelten in Wohncontainer umzusiedeln. Aber die größte Herausforderung ist meiner Meinung nach die Mentalität der Menschen. Sind sie schon entschlossen, den Irak und den Nahen Osten für immer zu verlassen? Hier müssen wir ansetzen und den Menschen Hoffnung geben.

 

KIN: Wie?

 

Vor allem müssen die Menschen wieder an die Zukunft ihres schönen und alten Landes glauben. Die internationale Gemeinschaft muss deshalb darauf hinwirken, dass die Regierung in Bagdad gestärkt wird und alle religiösen und ethnischen Gruppen des Landes einschließt. Nur so kann man den IS letztlich besiegen.

 

KIN: Wie will “Kirche in Not” die Christen des Irak weiter unterstützen?

 

Wir haben rund 4 Millionen Euro bereitgestellt, um den Menschen zu helfen und neue Hoffnung zu geben. Besonders die Wohnsituation muss verbessert werden. Es ist oft so, dass über zwanzig Menschen in einem Zimmer ihrer Notunterkünfte wohnen müssen. Das ist auf die Dauer nicht zumutbar. Wir bezahlen deshalb die Mieten für ordentliche Wohnungen in Erbil, aber auch in Dohuk und Zakho. Damit haben sie weder ein paar Quadratmeter für sich. Außerdem müssen wir die Situation der Kinder verbessern. Die Kinder sollten nicht auf der Straße sein sondern in die Schule gehen. Wir helfen dabei, acht Schulen für je 900 Schüler zu einzurichten. Das ermutigt die Menschen auch. Denn wenigstens für die Kinder gibt es dann eine Art von normalem Leben. Wenn sie in die Schule gehen, denken sie nicht mehr die ganze Zeit an den IS. Die Kinder liegen uns besonders am Herzen. Da Weihnachten bevorsteht, wollen wir ihnen ein Weihnachtsgeschenk machen. 15.000 Kinder werden von uns beschenkt. Jedes Päckchen wird etwa € 20 kosten. Viele Freiwillige werden bei der Verteilung helfen. Und in jedem Päckchen wird eine Karte sein, die die Kinder auffordert, für die Wohltäter weltweit zu beten. Das wird ihnen das Gefühl geben, nicht verlassen zu sein.

Der IS hat gezielt etliche religiöse und kulturelle Bauwerke zerstört, so wie die Dörfer und Häuser von tausenden christlichen Familien.

Die Ninive-Ebene, Iraks urchristliches Kernland, wurde seit der Okkupation 2014 durch den IS verwüstet. Mehr als hunderttausend Christen, die hier lebten, mussten fliehen.

Zwei Jahre lang lebten sie unter der Besatzung des IS

Zwei Jahre lang lebten sie unter der Besatzung des Islamischen Staates

 

von Jaco Klamer für KIRCHE IN NOT

 

Ende 2016 floh Ismail mit seiner Mutter Jandark Behnam Mansour (55) aus der irakischen Stadt Mossul, nachdem die beiden dort zwei Jahre lang den Terror des IS überlebt hatten. Ismail und Jandark leben jetzt in Erbil in der nordirakischen Autonomiezone Kurdistan. Sie erzählen uns ihre Geschichte und werfen einen Blick zurück auf die Zeit unter dem sogenannten Islamischen Staat.

 

„Meine Mutter und ich wohnten in Bartella, einem der christlichen Dörfer der Ninive-Ebene“, sagt Ismail. „Als wir eines Morgens im August aufwachten, hatte der IS die Stadt eingenommen. Wir versuchten zu fliehen, aber die Dschihadisten raubten uns aus, nahmen uns gefangen und brachten uns nach Mossul.”

 

„Ich hatte große Angst“, sagt seine Mutter. Sie ist Witwe. „Sie schrieben unsere Namen auf und wir hatten keine Ahnung, wo wir waren und was mit uns geschehen würde. Wir waren komplett von der Außenwelt abgeschnitten. Kurz danach erlaubte man uns, nach Bartella zurückzukehren. Aber an einem Kontrollpunkt verlangte man von uns, zum Islam zu konvertieren. Als wir weigerten, schlugen sie uns. Mein Sohn kam ins Gefängnis. Er war erst 14 Jahre alt.“

 

„Man brachte mich ins Gefängnis von Bartella“, bestätigt Ismail. „An einem Tag wurde direkt vor meinen Augen ein Schiite erschossen. Die Terroristen sagten zu mir: ‚Wenn du nicht zum Islam übertrittst, erschießen wir Dich auch.‘ Also bin ich zum Islam konvertiert. Von da an verheimlichten wir, dass wir Christen sind.“

 

Ismail wurde freigelassen und für seine Mutter und ihn begann eine wahre Odyssee: von Bartella zogen sie in verschiedene Viertel von Mossul, danach in das kleine Dorf Bazwaya, nur einen Steinwurf von Mossul entfernt.

 

„Wir bekamen vom IS ein Dokument, in dem stand, dass wir Muslime sind“, berichtet Ismail weiter. „Dadurch konnte ich mich in Mossul draußen auf den Straßen bewegen. Aber dort war man seines Lebens nicht sicher. Einmal wurde ich zusammengeschlagen, weil meine Hose zu lang war.

 

„Einmal, als ich früh am Morgen mit den Dschihadisten zur Moschee ging, war unser Weg versperrt. Plötzlich wurden wir von Männern in orangefarbenen Overalls überholt. Eine Gruppe von IS-Kindern trieb sie mit vorgehaltener Waffe vor sich her. Die Kinder erschossen die Männer voller Freude.“

 

„Ein anderes Mal geriet ich in eine Menschenmenge auf der Straße. Da war eine Frau. Sie war an Händen und Füßen gefesselt. Die IS-Terroristen bildeten einen Kreis um sie. Wenn es ihr gelingen würde, aus dem Kreis auszubrechen, würde man sie leben lassen. Aber das war unmöglich, sie war ja gefesselt. Während ihre Angehörigen weinten und um Gnade flehten, bewarfen die Dschihadisten die Frau so lange mit Steinen, bis sie starb.“

 

„Der IS steckte mich in ein Straflager. Ich musste meine Haare und meinen Bart wachsen lassen. Meine Mutter bekam ein langes Gewand, um sich zu verhüllen. Aber sie durfte nicht auf die Straße gehen. Die IS-Kämpfer wollten, dass ich heirate, damit ich einer von ihnen werde. Ich lehnte ab und sagte, dass ich zu jung bin. Das ließ sie unbeeindruckt, denn sogar dreizehnjährige Jungen waren verheiratet. Die Terroristen wollten, dass ich mich ihnen anschließe. Sie waren davon überzeugt, dass ‚unser Staat alles überlebt‘“.

 

„Mein Sohn wurde vom IS gezwungen, den Islam zu praktizieren und ich wurde gefoltert, weil ich nichts über den Islam und den Koran wusste“, sagt seine Mutter Jandark. „Ja, ich schäme mich dafür, dass ich mich zum Islam bekennen musste“, sagt Ismail.

 

„Die IS-Kämpfer haben mich beten lassen“, sagt Ismail. „Sie haben mir einen Gebetsteppich gegeben, auf dem ich zu Allah beten sollte. Männer wurden gezwungen, freitags in der Moschee zu beten. Jeder, der zur Zeit des Freitagsgebets draußen auf der Straße gefunden wurde, wurde zusammengeschlagen. In der Moschee sagte man uns, die Assyrer wären schlecht und dass die Christen nicht dem richtigen Glauben folgten. Meine Mutter hätte zuhause beten sollen, aber sie betete nicht zu Allah.“

 

„Dann fanden die IS-Kämpfer meine Kette mit dem Kreuz, einem Zeichen, dass ich Christ bin. Die Dschihadisten schlugen mich und ich musste einen Monat lang den Koran studieren. Ich wurde jedes Mal geschlagen, wenn ich ihre Fragen nicht so beantworten konnte, wie sie es von mir verlangten und meine Mutter wurde mit langen Nadeln gestochen, weil sie den Koran nicht studiert hatte.“

 

Eines Tages hörten wir, dass Karakosch, eine andere vom IS besetzte Stadt der Ninive-Ebene, befreit worden war und dass die Befreiungstruppen die Dschihadisten aus Bartella vertrieben hatten. Kurz danach begannen die Luftangriffe auf Mossul und viele Menschen flohen. Auch der IS floh und in der Eile ließen sie sogar ein paar Waffen zurück. Allerdings nahmen sie auch Menschen mit nach Mossul, darunter meine Mutter und mich. Drei Tage lang waren wir in der Gewalt eines Dschihadisten.“

 

„Als die Terroristen zu sehr ins Gefecht verwickelt waren, ließen sie uns zurück. Wieder hörten wir, dass die Armee vorrücken würde. Wir fuhren mit dem Taxi an die Front, in Richtung Freiheit. Aber die Dschihadisten hielten uns auf. Später versuchten wir noch einmal zu fliehen und landeten wieder an der Front: IS-Heckenschützen schossen auf uns. Wir suchten Deckung in einem Haus. Nach stundenlangen Kämpfen konnten meine Mutter und ich das Haus verlassen. Wir schwenkten eine weiße Fahne. Die Soldaten der irakischen Befreiungsarmee begrüßten uns. Wir waren frei!“

 

KIRCHE IN NOT hat die christlichen Flüchtlinge seit Beginn der Krise im August 2014 unterstützt.

Wiederaufbau Prozess in der Ninive-Ebene

NINEVE GESAMT DATEN + Telleskuf + Baqofa + Batnaya + Telekef + Bahzani + Bashiqua + Bartella + Karamless + Bakhdida

Wiederaufbau Gesamtdaten

  • 13088

    Zerstörte Häuser
  • 1234

    Komplett zerstört
  • 3557

    Durch Feuer beschädigte Häuser
  • 8297

    Teilweise beschädigt
  • 10902

  • Anzahl zur Renovierung registrierten Häuser
  • 235

  • Anzahl der in Renovierung befindlichen Häuser
  • 2222

  • 17%

    Anzahl der bereits renovierten Häuser
  • 19452

  • Anzahl der Familien vor 2014
  • 28889

  • Anzahl der bereits zurückgekehrten Christen
  • 6330

  • 33%

    Anzahl bereits zurückgekehrter Familien

Telleskuf

Wiederaufbau und Rückkehrer

973 Created with Sketch.

Familien sind bereits zurückgekehrt

4378 Created with Sketch.

Christen sind bereits zurückgekehrt

1287

Zerstört

  • 69

    Komplett zerstörte Häuser

  • 95

    Durch Feuer beschädigte Häuser

  • 1123

    Teilweise beschädigte Häuser

  • 25

    Anzahl der bereits renovierten Häuser

  • 1268

    Anzahl der zur Renovierung registrierten Häuser

Batnaya

Wiederaufbau und Rückkehrer

2 Created with Sketch.

Familien sind bereits zurückgekehrt

6 Created with Sketch.

Christen sind bereits zurückgekehrt

967

Zerstört

  • 520

    Komplett zerstörte Häuser

  • 105

    Durch Feuer beschädigte Häuser

  • 342

    Teilweise beschädigte Häuser

  • 17

    Anzahl der bereits renovierten Häuser

  • 967

    Anzahl der zur Renovierung registrierten Häuser

Karamless

Wiederaufbau und Rückkehrer

215 Created with Sketch.

Familien sind bereits zurückgekehrt

866 Created with Sketch.

Christen sind bereits zurückgekehrt

754

Zerstört

  • 89

    Komplett zerstörte Häuser

  • 241

    Durch Feuer beschädigte Häuser

  • 424

    Teilweise beschädigte Häuser

  • 65

    Anzahl der bereits renovierten Häuser

  • 300

    Anzahl der zur Renovierung registrierten Häuser

Telekef

Wiederaufbau und Rückkehrer

0 Created with Sketch.

Familien sind bereits zurückgekehrt

0 Created with Sketch.

Christen sind bereits zurückgekehrt

443

Zerstört

  • 231

    Komplett zerstörte Häuser

  • 56

    Durch Feuer beschädigte Häuser

  • 156

    Teilweise beschädigte Häuser

  • 0

    Anzahl der bereits renovierten Häuser

  • 443

    Anzahl der zur Renovierung registrierten Häuser

Mosul

noch keine Daten verfügbar

- Created with Sketch.

Familien sind bereits zurückgekehrt

- Created with Sketch.

Christen sind bereits zurückgekehrt

-

Zerstört

  • -

    Komplett zerstörte Häuser

  • -

    Durch Feuer beschädigte Häuser

  • -

    Teilweise beschädigte Häuser

  • -

    Anzahl der bereits renovierten Häuser

  • -

    Anzahl der zur Renovierung registrierten Häuser

Alqosh

noch keine Daten verfügbar

- Created with Sketch.

Familien sind bereits zurückgekehrt

- Created with Sketch.

Christen sind bereits zurückgekehrt

-

Zerstört

  • -

    Komplett zerstörte Häuser

  • -

    Durch Feuer beschädigte Häuser

  • -

    Teilweise beschädigte Häuser

  • -

    Anzahl der bereits renovierten Häuser

  • -

    Anzahl der zur Renovierung registrierten Häuser

Bakhdida - Karakosh

Wiederaufbau und Rückkehrer

3229 Created with Sketch.

Familien sind bereits zurückgekehrt

14850 Created with Sketch.

Christen sind bereits zurückgekehrt

6826

Zerstört

  • 116

    Komplett zerstörte Häuser

  • 2448

    Durch Feuer beschädigte Häuser

  • 4262

    Teilweise beschädigte Häuser

  • 50

    Anzahl der bereits renovierten Häuser

  • 6506

    Anzahl der zur Renovierung registrierten Häuser

Bartella

Wiederaufbau und Rückkehrer

405 Created with Sketch.

Familien sind bereits zurückgekehrt

2025 Created with Sketch.

Christen sind bereits zurückgekehrt

1813

Zerstört

  • 94

    Komplett zerstörte Häuser

  • 347

    Durch Feuer beschädigte Häuser

  • 1372

    Teilweise beschädigte Häuser

  • 0

    Anzahl der bereits renovierten Häuser

  • 1000

    Anzahl der zur Renovierung registrierten Häuser

Bashiqua

Wiederaufbau und Rückkehrer

200 Created with Sketch.

Familien sind bereits zurückgekehrt

1000 Created with Sketch.

Christen sind bereits zurückgekehrt

580

Zerstört

  • 50

    Komplett zerstörte Häuser

  • 195

    Durch Feuer beschädigte Häuser

  • 335

    Teilweise beschädigte Häuser

  • 0

    Anzahl der bereits renovierten Häuser

  • 150

    Anzahl der zur Renovierung registrierten Häuser

Bahzani

Wiederaufbau und Rückkehrer

122 Created with Sketch.

Familien sind bereits zurückgekehrt

610 Created with Sketch.

Christen sind bereits zurückgekehrt

310

Zerstört

  • 60

    Komplett zerstörte Häuser

  • 70

    Durch Feuer beschädigte Häuser

  • 180

    Teilweise beschädigte Häuser

  • 0

    Anzahl der bereits renovierten Häuser

  • 70

    Anzahl der zur Renovierung registrierten Häuser

Baqofa

Wiederaufbau und Rückkehrer

37 Created with Sketch.

Familien sind bereits zurückgekehrt

185 Created with Sketch.

Christen sind bereits zurückgekehrt

108

Zerstört

  • 5

    Komplett zerstörte Häuser

  • 0

    Durch Feuer beschädigte Häuser

  • 103

    Teilweise beschädigte Häuser

  • 0

    Anzahl der bereits renovierten Häuser

  • 108

    Anzahl der zur Renovierung registrierten Häuser

Verfolgung und Flucht der Christen

Helfen Sie den irakischen Christen!

Helfen Sie mit, das Überleben christlicher Flüchtlingsfamilien im Nordirak und deren Hoffnung auf eine Rückkehr in ihre Heimatdörfer zu sichern.

Tausende christliche Familien sind Flüchtlinge im eigenen Land. Ihr Überleben hängt von der Kirche und der Großzügigkeit anderer Christen ab.

Wie sieht die aktuelle Situation der christlichen Binnenflüchtlinge in Erbil aus?

Wie sieht die aktuelle Situation der christlichen Binnenflüchtlinge in Erbil aus?

 

Derzeit sind noch 12.000 christliche Familien (rund 95.000 Menschen), die vor dem Terror und Krieg aus Mosul und der Ninive-Ebene fliehen mussten, als Binnenflüchtlinge registriert. Sie befinden sich in Erbil und den umgebenden Städten.

 

„Eine posttraumatische Belastungsstörung (PTBS) ist bei allen eindeutig vorhanden, die die Gewalt direkt erleben mussten. Erwachsene sind im hohen Maß von Depressionen und Angstzuständen betroffen“, warnt Erzbischof Warda von Erbil. „Es ist zu erwarten, dass die Notwendigkeit für finanzielle und humanitäre Hilfeleistungen in den kommenden Monaten ansteigen wird.“

 

Der Großteil der Flüchtlinge ist arbeitslos oder zumindest ohne einem signifikanten oder regelmäßigen Einkommen.

 

Viele Familien sind noch immer in Bezug auf Nahrungsmittel, Unterkünfte, Kleidung, Medikamente und anderer lebenswichtiger Güter von der Kirche abhängig.

Rund 95.000 vertriebene Christen benötigen in der Region Erbil Nahrungsmittelhilfen.

Mehr als die Hälfte von ihnen sind Frauen, Kinder und ältere Menschen.

Abgesehen von der Hilfe durch kirchliche Organisationen, fühlen sich die Binnenflüchtlinge weiterhin von den Regierungen (der eigenen und jener im Ausland) und den internationalen Organisationen im Stich gelassen.

KIRCHE IN NOT hat durchgehend und mehr als jede andere Organisation den christlichen Binnenflüchtlingen im Nordirak geholfen.

Seit Beginn der Krise 2014 versorgt KIRCHE IN NOT die vertriebenen Christen mit Lebensmitteln, stellt Unterkünfte bereit und hat Schulen für Flüchtlingskinder im Nordirak gebaut.

Danke für die Lebensmittel!

Sie können diese Flüchtlinge unterstützen. Wir brauchen Ihre Hilfe, um weiterhin 12.000 Familien monatlich mit Lebensmittelpaketen und Unterkünften zu versorgen.

Ein Tag im Leben eines Flüchtlingskindes.

Das ist Maryams Geschichte

Zurück zu den Wurzeln

Den Christen helfen in ihre Heimat und Häuser zurückzukehren.

www.nrciraq.org

Ohne Hilfe von außen, wird das Christentum im Irak vermutlich verschwinden.

Wenn wir jetzt die Möglichkeit, den irakischen Christen zu helfen, verstreichen lassen, werden diese Familien vermutlich den Irak für immer verlassen. Das wäre eine enorme Tragödie.

Bis 2014 gab es in Ninive eine ununterbrochene christliche Präsenz, die bis auf die Anfänge des Christentums zurückreicht.

Video: Der IS wollte das Christentum auslöschen

Dies ist ein historischer und unwiederbringlicher Augenblick für die Zukunft des Christentums im Irak.

Video: Die Christen stehen vor zahlreichen Schwierigkeiten auf dem Weg zurück in ihre Heimat

Christen sind von großer Bedeutung - historisch, politisch und kulturell. Um ihnen bei der Rückkehr in ihre Heimat zu helfen, fördert KIRCHE IN NOT das Ninive Wiederaufbau Komitee (NRC).

Back to the Roots: Können die Christen in die Ninive-Ebene zurückkehren?

Back to the Roots: Können die Christen nach Ninive zurückkehren?

 

KIRCHE IN NOT hat eine Untersuchung in Auftrag gegeben, die das Ausmaß des Schadens an beinahe 13.000 Wohnhäusern, wie auch den Schaden an Schulen, Kliniken und religiösen Einrichtungen dokumentiert.

 

Laut einer weiteren Studie, die KIRCHE IN NOT durchgeführt hat, wollen 41% der vertriebenen Christen aus Erbil wieder in ihre Heimatdörfer zurückkehren, 46% können sich eine Rückkehr vorstellen.

 

210 Millionen Euro werden benötigt, um die rund 13.000 Wohnhäuser in der Ninive-Ebene wieder aufzubauen.

 

KIRCHE IN NOT weist die internationale Gemeinschaft auf die Dringlichkeit hin, einen „Marshall-Plan“ für den Irak auszuarbeiten, damit tausende vertriebene Menschen wieder in ihre Heimat zurückkehren können.

 

Das NRC (Ninive Wiederaufbau Komitee) wurde am 27. März 2017 gegründet und vereint die drei großen christlichen Kirchen der Region: die syrisch-orthodoxe Kirche, die syrisch-katholische Kirche und die chaldäisch-katholische Kirche.

 

Das gemeinsame Ziel besteht darin, die Wohnhäuser jener christlichen Binnenflüchtlinge wieder herzustellen die aus der Ninive-Ebene fliehen mussten. In drei Dörfern dieser Region hat KIRCHE IN NOT mit dem Wiederaufbau der ersten 105 Wohnhäuser bereits begonnen.

“Ich wurde in diesem Land geboren und verbrachte mein ganzes Leben hier. Ich möchte meine Heimat nicht verlassen, niemals. Mein Glaube an Christus gibt mir die Kraft in diesem Land zu leben.”

Video: Das Zeugnis von einem Landwirt aus Karakosch

“Christus ist unser Fels in der Brandung, der uns Hoffnung gibt. Wir müssen standhaft bleiben, es ist unsere Erde und unser Erbe. Wir sind froh, eine Organisation wie KIRCHE IN NOT an unserer Seite zu haben.”

Yohanna Petros Mouche, syrisch-katholischer Erzbischof von Mosul

“Unser Gott hat uns vor dem IS beschützt … Ich möchte zurückkehren, weil es unser Land ist, unser Haus, unsere Kirche, und unsere Heimat.”

Video: Zeugnis der jungen Studentin Rahma Jacob

Helfen Sie uns das Christentum im Irak zu bewahren

Mit Ihrer Hilfe wird der Traum von tausenden irakischen Christen, in ihre Heimat zurückzukehren, wahr.

1 1
Christian Refugees
Llámanos al 91 725 92 12

Opfer eines Völkermordes, gezwungen ihre Häuser zu verlassen und vor dem IS Terror zu fliehen, rund 100 000 Christen leben als Binnenflüchtlinge im Irak.

Helfen Sie bitte diesen Christen in ihre Heimat zurückzukehren und ihre Häuser, Kirchen und Dörfer wieder aufzubauen.

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